SPD-Bundestagsfraktion

Landesgruppe Schleswig‑Holstein

Presse

Schulterschluss von Landeshandwerksrat und SPD-Landesgruppe

Bre­it­er Kon­sens in vie­len Punk­ten beim tra­di­tionellen Aus­tausch in Berlin

Im Zuge des tra­di­tionellen gemein­samen Abends der SPD-Lan­des­gruppe Schleswig-Hol­stein im Deutschen Bun­destag mit den Vertretern des Lan­deshandw­erk­srates Schleswig-Hol­stein (Zusam­men­schluss der Handw­erk­skam­mern Flens­burg und Lübeck sowie des Handw­erks Schleswig-Hol­stein e.V.) ging es vor allem um die Umset­zung des Min­dest­lohnes in den handw­erk­lichen Betrieben und deren Auswirkun­gen. Dabei zeigte sich, dass mehr…

Gruppenbild der SPD-Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein mit den Handwerksvertretern

Allgemein/Presse

In vielen Punkten herrscht Einigkeit“

Pos­i­tive Res­o­nanz beim tra­di­tionellen Aus­tausch zwis­chen Handw­erksvertretern und SPD-Bun­destagsab­ge­ord­neten in Berlin

Beim mit­tler­weile tra­di­tionellen gemein­samen Abend des Lan­deshandw­erk­srates Schleswig-Hol­stein (Zusam­men­schluss der Handw­erk­skam­mern Flens­burg und Lübeck sowie des Handw­erks Schleswig-Hol­stein e.V.) und der SPD-Bun­destagsab­ge­ord­neten aus Schleswig-Hol­stein tauscht­en sich die Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer in entspan­nter Atmo­sphäre in der schleswig-hol­steinis­chen Lan­desvertre­tung in Berlin über The­men wie die Bedeu­tung der Meis­ter­prü­fung, der Fachkräftesicherung im Handw­erk und den geplanten Rah­menbe­din­gun­gen des Min­dest­lohnes aus.

Einigkeit herrschte zwis­chen den Handw­erksvertretern und den SPD-Bun­destagsab­ge­ord­neten unter anderem bei der Fest­stel­lung, dass der Meis­ter­brief nicht durch Maß­nah­men des europäis­chen Bin­nen­mark­tes beein­trächtigt wer­den darf. Ernst Dieter Ross­mann, Sprech­er der Lan­des­gruppe Schleswig-Hol­stein der SPD-Bun­destags­frak­tion, betonte, dass die duale Aus­bil­dung und die Meis­ter­prü­fung unverän­dert eine hohe Wertschätzung auch über die deutschen Lan­des­gren­zen hin­aus genießt. Diese gelte es zu schützen.

Handwerksvertreter

Die SPD-Bun­destagsab­ge­ord­neten aus Schleswig-Hol­stein mit den Vertretern des Handw­erks

Die SPD-Abge­ord­neten macht­en mit Blick auf eine entsprechende Ini­tia­tive der EU-Kom­mis­sion deut­lich, dass Dereg­ulierung und Schaf­fung neuer Beruf­szugänge nicht zulas­ten von Ver­brauch­ern, Aus­bil­dung und Ehre­namt gehen dürften. „Die EU hat das duale Aus­bil­dungssys­tem deutschen Musters immer wieder als Vor­bild dargestellt. Dazu gehört auch der Meis­ter mit Meis­ter­brief“, so Ross­mann. „Die Meis­ter-geführten zulas­sungspflichti­gen Handw­erks­be­triebe haben die höch­sten Aus­bil­dungsquoten, sie sor­gen für einen gut qual­i­fizierten Fachkräfte­nach­wuchs und leis­ten damit einen wichti­gen Beitrag für unsere gesamte Wirtschaft.“

Dass das Handw­erk wichtige Akzente beispiel­sweise auch in Bezug auf die Ein­bindung von Flüchtlin­gen und Bleibeberechtigte in den Aus­bil­dungs- und Arbeits­markt set­zt, zeigten die Handw­erksvertreter durch mit­ge­brachte Pro­jek­tergeb­nisse. So ent­stand im Rah­men des Pro­jek­tes „Handw­erk ist interkul­turell“ des Net­zw­erkes „Land in Sicht!“ ein kleines Kochbuch mit Rezepten aus Afghanistan, dem Irak und Viet­nam, an dem einige Flüchtlinge mit­gewirkt hat­ten.

Abend mit Handwerksvertretern

Die SPD-Bun­destagsab­ge­ord­neten aus Schleswig-Hol­stein mit den Vertretern des Handw­erks

Während die schleswig-hol­steinis­chen SPD-Bun­destagsab­ge­ord­neten für die geplanten Vorhaben auf Bun­de­sebene war­ben, nah­men sie von den Vertretern des Handw­erks Anliegen für ihre poli­tis­che Arbeit mit. Zum Abschluss des Abends waren sich alle Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer einig, dass auch in den näch­sten Jahren dieser gelun­gene Aus­tausch mit gegen­seit­iger Wertschätzung wieder­holt und die Tra­di­tion fort­ge­führt wer­den soll.