Selbstständige Handwerker aus Schleswig-Holstein eine Woche zu Gast bei der SPD-Landesgruppe

Was machen die Bundestagsabgeordneten eigentlich so den ganzen Tag, wenn sie in Berlin sind? – Das erlebten fünf Handwerker aus Schleswig-Holstein jetzt hautnah mit in einem ein-wöchigen Praktikum bei vier Mitgliedern der Landesgruppe Schleswig-Holstein in der SPD-Bundestagsfraktion: Der Malermeister Michael Ruschinzik aus Heikendorf war bei Bettina Ha-gedorn im Büro zu Gast, der Fotograf Leo Bloom und der Glasermeister Julian Maas aus Lübeck hospitierten bei Gabriele Hiller-Ohm, der Bautechnikingenieur Hans-Peter Warnholz aus Fockbeck war bei Sönke Rix und der Diplomingenieur mit Heizung- und Sanitärbetrieb Hans-Reinhold Scheel aus Halstenbek begleitete Ernst Dieter Rossmann bei seiner Arbeit.

Franz Thönnes, Ernst Dieter Rossmann, Hans-Reinhold Scheel, Sönke Rix, Bettina Hagedorn, Hans-Reinhold Scheel, Michael Ruschinzik, Julian Maas und Leo Bloom nach der Sitzung der Landesgruppe in der Landesvertretung Schleswig-Holstein
Franz Thönnes, Ernst Dieter Rossmann, Hans-Reinhold Scheel, Sönke Rix, Bettina Hagedorn, Hans-Reinhold Scheel, Michael Ruschinzik, Julian Maas und Leo Bloom nach der Sitzung der Landesgruppe in der Landesvertretung Schleswig-Holstein

Die Idee zu einer Praktikumswoche für Handwerker ist neu und entstand Anfang des Jahres während des traditionellen Jahresgesprächs der schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeord-neten mit Vertretern des Handwerk Schleswig-Holstein e.V. sowie den beiden Handwerks-kammern Flensburg und Lübeck. Die Aktion ist eine eigene Ergänzung der Landesgruppe zu den bereits etablierten Programmen der SPD-Bundestagsfraktion, die jedes Jahr Praktika an zahlreiche Gewerkschafts- und Wirtschaftsjunioren vermittelt.
Die Praktikanten aus Schleswig-Holstein lernten mit Besuchen in den Arbeitsgruppen- und Aus-schusssitzungen, dem Landesgruppenfrühstück am Donnerstagmorgen und Besuchen im Ple-narsaal während der Bundestagsdebatte nicht nur den typischen Verlauf einer Sitzungswoche kennen, sondern erfuhren auch, was die Abgeordneten in ihren prall gefüllten Berliner Tagen darüber hinaus zu bewältigen haben. Koordinierungsgespräche mit anderen Abgeordneten, Gespräche mit Verbandsvertretern, Besuche von Informations- und Diskussionsveranstaltun-gen als Teilnehmer oder als Podiumsgast, Treffen mit Besuchern aus dem Wahlkreis und natür-lich auch stapelweise Briefe, Akten und Vermerke lesen, Plenarreden vorbereiten, Briefe un-terschreiben und Vieles mehr. „Ich war überrascht von den zahlreichen Terminen und dem Ar-beitspensum des Abgeordneten und seines Büros“, sagt Hans-Reinhold Scheel. Michael Ru-schinzik hat beobachtet: „Jede Abgeordnete ist nur so gut wie ihr Team, das hinter ihr steht und ihr zuarbeitet.“
Gut gefallen hat es allen Handwerkern aus Schleswig-Holstein in Berlin. Die Abgeordneten der Landesgruppe ihrerseits waren begeistert vom Interesse und Engagement ihrer Praktikanten und nehmen auch im nächsten Jahr gern wieder Interessierte in ihren Büros auf.