Gute Nachricht für Schleswig-Holstein: Ersatzbau der Rader Hochbrücke wird beschleunigt

Anlässlich des gestrigen positiven Beschlusses des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur zum Änderungsantrag bezüglich des sechsten Bundesfernstraßengesetzes erklären der Vorsitzende der schleswig-holsteinischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Ernst Dieter Rossmann und die für das Thema zuständige Berichterstatterin der Landesgruppe Dr. Birgit Malecha-Nissen:

„Gute Nachricht für Schleswig-Holstein: Mit dem gestrigen positiven Beschluss seitens des Verkehrsausschusses steht einem beschleunigten Ersatzbau der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal nichts mehr im Wege. Der Abschnitt der A 7 zwischen dem Kreuz Rendsburg – Anschlussstelle Rendsburg/ Büdelsdorf mit der Rader Hochbrücke und eine Liste von weiteren Projekten werden im Bundesfernstraßengesetz aufgenommen.

Als Teil des Transeuropäischen Straßennetzes (TEN-V) ist die A7 ein zentrales Element der europäischen Verkehrsnetzes. Sie hat eine herausragende Bedeutung für den Güteraustausch mit dem skandinavischen Raum und stärkt die wirtschaftliche Entwicklung in Schleswig-Holstein. Besonders wichtig für die Autobahnquerung des Nord-Ostsee-Kanals im Osten von Schleswig-Holstein ist die Rader Hochbrücke. Im Sommer 2013 wurden unerwartete Schäden an den Brückenpfeilern festgestellt. Die nachfolgenden Untersuchungen haben gezeigt, dass die Restnutzungsdauer der bestehenden Brücke zwölf Jahren beträgt. Vor diesem Hintergrund ist für den Ersatzbau der Rader Hochbrücke ein beschleunigtes Planungs- und Genehmigungsverfahren gerechtfertigt.

Der Einsatz von Verkehrsminister Reinhard Meyer, den Ersatzbau der Rader Hochbrücke auf die Liste beschleunigter Projekte in das Bundesfernstraßengesetz aufzunehmen, hat sich gelohnt!“