Schleswig-Holstein erhält über 13,5 Mio. Euro für attraktivere Innenstädte – Lübeck der große Gewinner!

Eutin und Plön erhalten zusammen über 600.000 Euro aus Berlin!

Der Bund bewilligte jetzt 238 kommunale Förderanträge für Maßnahmen aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, das ursprünglich mit 25 Mio. Euro im Etat des Bundesinnenministeriums veranschlagt war und das im Juli 2021 zur Stärkung der Innenstädte der Kommunen aus der „CoronaVorsorge“ im Bundeshaushalt von Finanzfinanzminister Olaf Scholz auf insgesamt 250 Mio. Euro verzehnfacht worden war.

Von den insgesamt 238 Projekten aus ganz Deutschland erhalten neun Projekte aus Schleswig-Holstein jetzt eine Förderung in Höhe von 13,54 Mio. Euro. Insbesondere Lübeck mit Bürgermeister Jan Lindenau kann sich über fast 5 Mio. Euro (4.969,350 Euro) aus Berlin freuen.

Aber auch Kiel mit 2.655.000 Euro, Flensburg mit 2.321.100 Euro, Lauenburg mit 965.520 Euro und Quickborn mit 979.500 Euro Bundeszuschuss erhalten einen kräftigen ‚Schub‘ für ihre Innenstädte im Millionenbereich. Schleswig kann sich über einen Bundeszuschuss von 598.875 Euro freuen, Niebüll über 433.687 Euro sowie Plön über 321.429 Euro und Eutin über 295.800 Euro.

Mit diesem Bundesprogramm soll den Innenstädten der Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtert werden. Der Bund unterstützt damit aktiv die Städte, lebendige und attraktive Stadtzentren entweder neu zu entwickeln oder zu erhalten. Mit der Zusage des Bundes erhalten die Städte die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit ihre Zentren für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen.

Die Innenstädte unterliegen schon länger einem Strukturwandel, der durch die Corona-Pandemie massiv sichtbar und weiter beschleunigt wurde. Die Verdrängung inhabergeführter Geschäfte gegenüber großer Ketten, Digitalisierung und Onlinehandel sowie die Verdrängung sozialer Einrichtungen und bezahlbarer Wohnungen machen unseren Zentren nachhaltig zu schaffen. Mit den bewilligten Mitteln sollen Innenstädte wieder Orte der Begegnung, der Bewegung und Kommunikation sein. Innenstädte müssen sich an die Klimaveränderung anpassen und durch soziale Einrichtungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen.

Das ist eine große Aufgabe, bei der wir den Kommunen mit dem Bundesprogramm‚ zukunftsfähige Innenstädte und Zentren unter die Arme greifen! Die Kommunen waren im Sommer 2021 aufgerufen, Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien einzureichen.